Die Leseecke in der Fensternische

Landschaftsillustration

Viele Wohnungen besitzen eine tiefe Fensterbank oder Fensternische, die meist nur mit ein paar Gegenständen zugestellt wird, obwohl sie viel mehr Potenzial bietet. Mit weichen Polstern und einem kleinen Kissen verwandelt sich dieser Platz in eine gemütliche Leseecke, die kaum zusätzlichen Raum beansprucht, da die Nische ohnehin schon vorhanden ist.

Die Polster sollten auf die Größe der Nische zugeschnitten sein, damit sie nicht verrutschen und die Fläche vollständig ausfüllen. Ein fester Schaumstoffkern sorgt für bequemen Halt beim Sitzen, während ein weicher, waschbarer Bezug die Pflege im Alltag erleichtert und der Ecke ein einladendes Aussehen verleiht.

Zusätzliche Details für mehr Gemütlichkeit

Ein kleines Regalbrett seitlich der Nische bietet zusätzlichen Platz für eine Tasse Tee oder eine Brille, sodass diese Dinge nicht auf dem Polster selbst landen und dort stören. So bleibt die Leseecke aufgeräumt, während trotzdem alles griffbereit in der Nähe steht.

Eine kleine Leselampe, seitlich an der Wand montiert, spendet abends genug Licht zum Lesen, ohne dass der restliche Raum hell erleuchtet werden muss. So lässt sich die Leseecke auch nach Einbruch der Dunkelheit weiterhin nutzen, ohne die übrige Wohnung zu stören.

Unter der Fensterbank findet sich häufig noch Platz für flache Schubladen oder Körbe, in denen Bücher und Decken griffbereit verstaut werden können. So bleibt die Leseecke stets einsatzbereit, ohne dass Bücher lose auf der Nische liegen und den gemütlichen Eindruck stören.

Eine Leseecke in der Fensternische zeigt, wie sich ungenutzte Ecken einer Wohnung mit wenig Aufwand in einen wertvollen Rückzugsort verwandeln lassen. Die Lösung kostet kaum Platz, bringt aber spürbar mehr Wohnqualität in den Alltag.