Pflanzen an der Decke, die keinen Bodenplatz brauchen

Landschaftsillustration

Grüne Pflanzen beleben jeden Raum, doch Topfpflanzen auf dem Boden oder auf Fensterbänken beanspruchen schnell Fläche, die in einer kleinen Wohnung knapp ist. Werden Pflanzen stattdessen mit stabilen Gurten an der Decke aufgehängt, entsteht Grün im Raum, ohne dass dafür Bodenfläche oder eine zusätzliche Ablage geopfert werden muss.

Die Gurte sollten für das Gewicht der gefüllten Töpfe ausgelegt sein, da feuchte Erde deutlich schwerer wird als trockene und die Aufhängung dauerhaft tragen muss. Eine solide Befestigung an der Decke, idealerweise in einem Deckenbalken, verhindert, dass sich die Halterung mit der Zeit löst.

Auswahl passender Pflanzen

Ein Übertopf mit eingebauter Wasserreserve verlängert die Zeit zwischen zwei Giessvorgängen, was bei einer hängenden Pflanze praktisch ist, da das Giessen dort etwas umständlicher ist als bei einer Pflanze auf dem Boden. So bleibt die Pflanze auch bei einem vollen Terminplan gut versorgt.

Hängende Pflanzenarten mit locker herabfallenden Blättern wirken an der Decke besonders natürlich und füllen den Raum, ohne dass die Pflanze selbst gross sein muss. Solche Arten wachsen zudem oft langsamer in die Breite, wodurch sie länger in ihrem Gefäss bleiben, bevor ein grösserer Topf nötig wird.

Die Höhe der Aufhängung sollte so gewählt werden, dass niemand beim Durchqueren des Zimmers dagegenstösst, besonders in Bereichen mit viel Bewegung wie nahe der Tür. Gleichzeitig muss die Pflanze noch genug Licht erreichen, damit sie gesund bleibt und sich gut weiterentwickelt.

Pflanzen an der Decke sind eine einfache Möglichkeit, mehr Grün in eine kleine Wohnung zu bringen, ohne dass dafür Boden- oder Ablagefläche verloren geht. Die Lösung nutzt einen Bereich des Zimmers, der sonst komplett ungenutzt bliebe, und schafft gleichzeitig einen auffälligen, lebendigen Blickfang.