Der offene Garderobenbereich ersetzt den großen Kleiderschrank

Landschaftsillustration

Ein vollständiger Kleiderschrank benötigt viel Wandfläche und wirkt in einem kleinen Zimmer schnell wuchtig, selbst wenn er dringend gebraucht wird. Eine offene Garderobenlösung mit einer Stange und ein paar Regalen erfüllt denselben Zweck, nimmt dabei jedoch deutlich weniger Raum ein und lässt sich flexibel an die vorhandene Nische oder Wandfläche anpassen.

Die Stange zum Aufhängen sollte in einer Höhe montiert werden, die lange Kleidungsstücke wie Mäntel nicht auf dem Boden schleifen lässt. Regale darüber und darunter nehmen gefaltete Kleidung, Taschen oder Schuhe auf, sodass am Ende genauso viel Stauraum entsteht wie in einem geschlossenen Schrank, nur offener gestaltet.

Ordnung ohne geschlossene Türen

Die Stange selbst kann in verschiedenen Höhen doppelt montiert werden, sodass kürzere Kleidungsstücke wie Hemden oder Blusen übereinander hängen und den vorhandenen Platz noch besser ausnutzen. Diese einfache Ergänzung verdoppelt die Hängefläche, ohne dass dafür mehr Wandfläche gebraucht wird.

Weil alles sichtbar bleibt, zwingt eine offene Garderobe fast automatisch zu mehr Ordnung, da unordentlich gestapelte Kleidung sofort ins Auge fällt. Wer diesen Bereich regelmäßig aufräumt, gewinnt gleichzeitig einen besseren Überblick darüber, was tatsächlich im Kleiderschrank vorhanden ist und was aussortiert werden könnte.

Ein Vorhang vor der Garderobe kann bei Bedarf für etwas Sichtschutz sorgen, ohne die Vorteile der offenen Lösung aufzugeben. So lässt sich der Bereich schnell verhüllen, wenn Besuch kommt, während er im Alltag ganz normal offen und leicht zugänglich bleibt.

Eine offene Garderobe mit Regalen zeigt, dass Stauraum nicht zwingend hinter geschlossenen Türen verschwinden muss, um praktisch zu sein. Gerade in kleinen Zimmern lohnt sich diese Lösung, weil sie sich leichter an ungewöhnliche Wandmaße anpassen lässt als ein starrer, fertiger Schrank.