In einem kleinen Kinderzimmer teilen sich Bett, Spielecke und manchmal auch ein kleiner Schreibtisch denselben begrenzten Boden. Ein Hochbett löst diesen Platzmangel, indem es das Bett nach oben verlegt und den gesamten Bereich darunter für andere Zwecke freigibt. Unter dem Bett entsteht so eine geschützte Nische, die sich hervorragend zum Spielen, Lesen oder Bauen eignet, ohne dass Spielzeug den restlichen Raum verstreut.
Die Höhe des Bettes sollte zum Alter des Kindes passen, damit das Ein- und Aussteigen sicher bleibt und keine Angst vor dem Klettern entsteht. Eine stabile Leiter mit rutschfesten Stufen gehört ebenso dazu wie ein durchgehendes Geländer, das ein versehentliches Herunterfallen im Schlaf verhindert. Gute Beleuchtung sowohl oben am Bett als auch unten im Spielbereich sorgt dafür, dass beide Zonen gut nutzbar bleiben.
Was unter dem Hochbett Platz findet
Unter dem Hochbett lässt sich neben der Spielecke auch ein kleiner Schreibtisch unterbringen, sobald das Kind älter wird und Hausaufgaben erledigt. Regale an den Seiten nehmen Bücher und Spielsachen auf, ohne den freien Boden zu beanspruchen, und schaffen gleichzeitig eine gemütliche, fast höhlenartige Atmosphäre, die viele Kinder besonders gerne mögen.
Auch das Material des Bettgestells verdient Aufmerksamkeit, da es über Jahre hinweg stabil bleiben muss, während Kinder darauf klettern und spielen. Massives Holz oder pulverbeschichtetes Metall halten der täglichen Beanspruchung besonders gut stand und lassen sich bei Bedarf leicht abwischen, wenn Flecken entstehen.
Ein Vorhang oder ein leichter Raumteiler vor dem unteren Bereich kann die Spielecke optisch vom übrigen Zimmer abgrenzen und ihr einen eigenen Charakter verleihen. So entsteht ein kleiner Rückzugsort innerhalb des Zimmers, der dem Kind das Gefühl gibt, einen ganz eigenen Bereich zu besitzen, obwohl der Raum insgesamt unverändert klein bleibt.
Ein durchdachtes Hochbett verwandelt ein einfaches Kinderzimmer in zwei nutzbare Ebenen, ohne dass eine Renovierung oder ein Umzug nötig wäre. Diese Lösung wächst mit dem Kind mit, da sich die untere Fläche im Laufe der Jahre leicht von der Spielecke zum Arbeitsplatz umgestalten lässt, je nachdem, was gerade gebraucht wird.